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Wer denkt, dass es in der Leichtathletik damit getan sei, der hat die Saison 2011 nicht miterlebt. Noch nie waren die Leichtathleten aus unserem Verein aus fünf Altersklassen bei so vielen verschiedenen Landesmeisterschaften vertreten. Insgesamt konnten in diesem Jahr 13 Medaillen gewonnen werden. Besonders stolz sind wir auf unsere Landesmeister, Leonie Lorenz und die Crossstaffel mit Florian Zimmermann, Felix Krüsemann und Moritz Wauer. Aber auch allen anderen Medaillengewinnern gebührt unser Respekt und Dank. Außerdem freuten sich alle beteiligten Trainer über das Erreichen eines fünften Platzes durch Luca Krüsemann bei den Norddeutschen Crosslaufmeisterschaften im März in Ludwigsfelde. 
Das Sportjahr 2011 war von vielen Wettkampfhöhepunkten geprägt. 2009 nahmen die Leichtathleten aus Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf, bei einem Länderkampf teil. Stellvertretend für das Land Brandenburg durften wir vier aufregende Tage, im Rahmen der Leichtathletik WM in Berlin im und ums Olympiastadion erleben. Im Sommer 2010 wurden wir aus einer Bundesauswahl von Läuferinnen ausgewählt, an einem Staffelrennen gegen die mit Abstand beste deutsche Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt in Buxtehude anzutreten. Auch das Jahr 2011 bot uns viele Highlights. Erstmals beschlossen die Trainer der LG Mittelmark nicht nur wie gewohnt bei Vereinssportfesten anzutreten, sondern sich auch auf Schulebene mit anderen zu messen. Mit unserem langjährigen Partner dem Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow stellten wir in der WK III(Jahrgang 96-99) eine schlagkräftige Mädchenmannschaft zusammen und konnten uns souverän für das Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Löwenberg qualifizieren. Zwei Wochen nach der Qualifikation ging es dann ab zum Landesfinale. Hier trafen wir dann auf die Sieger der 5 anderen Regionalfinals und die beiden Sportschulen aus Cottbus und Potsdam. Unser Ziel war es, an diesem Tag unter die besten sechs Schulen im Land Brandenburg zu kommen. Schnell stellten wir fest, dass das Leistungsniveau sehr hoch war. Aber dank der Leistungssteigerung zum Regionalfinale im 75m Sprint, im Weitsprung, Ballwurf, im Kugelstoßen und im Staffel- und 800m Lauf, belegten wir am Ende des Wettkampftages einen hervorragenden vierten Platz. 
Aber auch bei den Mannschaftslandesmeisterschaften im Juni zeigten wir erneut, dass wir nicht nur in der Spitze sondern auch in der Breite immer besser aufgestellt sind. Die Jungen der Jahrgänge 2000 und 2001 (Schüler C) und die Mädchen der Jahrgänge 1998 und 1999 (Schülerinnen B) lieferten einen hervorragenden Wettkampf ab. Der fünfte Platz der C-Schüler bedeutete gleichzeitig eine neue Bestleistung in dieser Altersklasse. Mit ein wenig mehr Glück, wäre den Jungs sogar der Sprung aufs Treppchen gelungen. Bei den Schülern fehlte Glück und bei den Mädchen kam sehr viel Pech dazu. Schon mit Beginn des Wettkampfes war abzusehen, dass die B-Schülerinnen bei der Medaillenvergabe ein ganz großes Wörtchen mitzureden haben. In fast allen Disziplinen konnten Bestleitungen notiert werden und sorgten vor dem abschließenden 4x75m Staffellauf für eine super Ausgangsposition. Aber wie es bei fast jedem Mehrkampf ist, es gibt immer Höhen und Tiefen. Unsere Tiefe war die Disqualifikation der Staffel nach einem verpatzen Wechsel. Trotz der fehlenden Punkte aus dem Staffelrennen belegten unsere Mädels einen siebten Platz und wurden ohne die fehlenden Punkte nicht mal letzter. Vizelandesmeister können sich in diesem Jahr Lena Röhr, Violet Werner und Lisa Grzeca nennen. Bei den in Königs Wusterhausen ausgetragenen Landesmeisterschaften im Siebenkampf der A-Schülerinnen (Jahrgang 1996 und 1997) gewannen sie die Silbermedaille im Mannschaftssiebenkampf. Über zwei Tage mussten sie über 100m, 80m Hürden und 800m, im Hoch- und Weitsprung, im Kugelstoßen und beim Speerwurf ihre Vielseitigkeit beweisen. Erschöpft nach zwei anstrengenden Wettkampftagen, freuten sich nicht nur die Athleten sondern auch die Trainer über ein gelungenes Debüt in der Königsdisziplin der Leichtathleten. Viel Lehrgeld mussten die Teilnehmer der Norddeutschen Meisterschaft der B-Jugend in Celle zahlen. Andrea Meier, verletzte sich leider und konnte nicht an ihrem Zwischenlauf über 100m teilnehmen und Sylvio Linde, über 200m und 400m am Start, konnte ebenfalls sein Leistungsoptimum nicht abrufen. Im Hochsprung der weiblichen Jugend musste sich Violet Werner, eigentlich noch A-Schülerin, der übermächtigen Konkurrenz geschlagen geben. Aber die Qualifikation, also die Erfüllung der Norm, war für jeden Sportler schon als Erfolg zu betrachten. Außerdem verbrachten Sportler und Trainer ein schönes Wochenende in Celle und konnten die wettkampffreie Zeit zum Bummeln in der Altstadt nutzen. Aber nicht nur die Wettkämpfe, sondern auch zahlreiche Trainingsstunden auf dem Sportplatz, zwei Trainingslager und ein Sommerfest bestimmten den Alltag an und um die Zille-Straße. Das Bundesleistungszentrum in Kienbaum und die wunderschöne Stadt Neustrelitz waren die Ziele unserer diesjährigen Trainingslager. Im Mai fuhren wir zur Vorbereitung der folgenden Landesmeisterschaften nach Kienbaum. Unter hervorragenden Bedingungen konnten wir in 5 Tagen insgesamt 9 Trainingseinheiten absolvieren. In drei Trainingsgruppen wurden am Vor- und Nachmittag beim Techniktraining, beim Ausdauertraining oder beim Sprinten und Werfen zahlreiche Schweißperlen vergossen. Natürlich kam der Spaß auch nicht zu kurz. Nach jeder Trainingseinheit konnten sich alle im Liebenberger See erfrischen, am reichhaltigen Buffet stärken oder am Abend kräftig gegen das runde Leder treten. Im August machten wir uns auf nach Neustrelitz. Bei dieser Fahrt stand nicht so sehr der Trainingsgedanke im Vordergrund, sondern eher die Freude an der Bewegung und das spaßige miteinander. Ein Besuch im Slavendorf, zur großen Freude der Jungen, und ein Stadtrundgang rundeten diesen gelungenen Ausflug ab. 
Außerdem veranstalteten wir in diesem Jahr wieder ein Sommerfest der Leichtathleten. Knapp 100 Kinder und Erwachsene trafen sich im Juni auf dem RSV Sportplatz zum „Grillen und Chillen“. Das Trainerteam nutzte diese Gelegenheit um sich bei allen Kindern und Eltern für die Zusammenarbeit zu bedanken. Die Unterstützung der Eltern bei den zahlreichen Wettkämpfen in und um Berlin macht unserer Arbeit erst möglich. Alle im Team hoffen weiterhin auf viele kleine und den ein oder anderen großen Erfolg in naher Zukunft und wünschen allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg.
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