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Es war das wohl außergewöhnlichste Rennen, das seit dem bekannten Lauf vom schnellen Hasen und listigen Igel durch die Gassen von Buxtehude fegte. Zehn weibliche Zehnerstaffeln aus ganz Deutschland waren dem Ruf von „Mocki“, Sabrina Mockenhaupt, gefolgt. Sie hatten nur ein Ziel: der schnellsten Frau Deutschlands über 10.000 Meter ein flinkes Schnippchen zu schlagen. Buxtehude, die kleine Stadt mit malerischen Fachwerkhäusern und engen Gässchen, zeigte sich für das Laufspektakel von der Sonnenseite. Bei angenehmen 23 Grad und leicht bewölktem Septemberhimmel bot sie um 18:45 Uhr, als der Startschuss fiel, den Läuferinnen die besten Voraussetzungen für Höchstleistungen. Dreitausend Zuschauer jubelten an der Strecke und versprühten insbesondere am St. Petri Platz Stadionatmosphäre. Dort war nach 1.000 Metern die Wechselzone, an der sich die Läuferinnen mit ihren Teamkolleginnen abklatschten. Es war ein spannendes Kopf-an-Köpfe-Rennen, bei dem Mocki lange Zeit eine Nasenlänge voraushatte, sich am Ende jedoch hinter den Hamburger „Turbodeerns“ und den Läuferinnen vom ASV Köln geschlagen geben musste. „Die Mädels waren echt stark. Wahnsinn, dass wir ein so hochkarätiges Teilnehmerfeld hatten. Bei so harter Konkurrenz gebe ich mich gerne geschlagen und gratuliere den Hamburgerinnen von ganzem Herzen.“ Für die derzeit beste deutsche Langstrecklerin war vor knapp 3.000 Zuschauern in der Altstadt von Buxtehude der 10km-Wettlauf „Red Bull Hase gegen Igel“ eine willkommene Abwechslung in ihrer Vorbereitung auf den Berlin-Marathon. „Mit meinem dritten Platz bin ich absolut zufrieden. Es war eine ganz neue Erfahrung, alleine gegen Hundert zu laufen. Außerdem war es ein super Tempolauf und eine großartige Vorbereitung wie Motivation für den Berlin Marathon“, schwärmte Mocki bei der Siegerehrung auf dem St. Petri Platz in Buxtehude. Für das mit Abstand jüngste Team am Start, das Team Brandenburg, war bereits die Teilnahme an diesem Event das große Erlebnis. Koordiniert vom Kleinmachnower Lauf Club traten 7 Schülerinnen der Jahrgänge 1999 bis 1996, verstärkt durch 3 junge Damen aus Nauen und Rehbrücke an, kämpften bravourös um jeden Meter und waren im Ziel die 5.schnellste Staffel. Die Jüngste unter den Jüngsten war Leandra Lorenz, Siegerin bei der Preußenmeile der Schülerinnen C und schnellste Grundschülerin beim Berliner Mini-Marathon 2009. Aber auch alle ihre Mannschaftskameradinnen verdankten ihre Einladung Medaillengewinnen bei Brandenburgischen Landesmeisterschaften. Der älteste Hase -ääh Igel- unter ihnen war Lea Schäpe, das 17-jährige Nachwuchstalent des Potsdamer Laufclubs.  Das Team Brandenburg und Mocki V.l.n.r. hinten: Caroline Schenk, Jana Deichsel, Lea Schäpe, Janina Stauke, Tatjana Petersen, Violet Werner Vorn: Michelle Busse, Theresa Bork, „Mocki“, Leandra Lorenz, Juliane Sterr Ergebnisliste: 1. Turbodeerns Hamburg: 33:13,12 2. ASV Köln: 33:55,68 3. Sabrina Mockenhaupt: 33:58,72 4. Lauf_bar München: 37:24,14 5. LAV Rostock: 37:54,66 6. Team Brandenburg: 37:54,91 7. TV Refrath Köln: 38:31,67 8. Deutschland Mix: 38:36,99 9. Wilde Acht 40:24,00 10. TSV Eintracht Immenbeck: 41:58,67 11. Münchner Rennmäuse: 42:07,27
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